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Die AML-BFM ist eine Studiengruppe, die für die Therapieprotokolle, die Referenzdiagnostik und Forschungskoordination bei Akuter myeloischer Leukämie (AML) bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland, Österreich, Tschechien, Slowakei und der Schweiz zuständig ist. BFM steht für die Städte der Initiatoren der kinderonkologischen Therapien für Leukämien, Berlin (Hansjörg Riehm), Frankfurt (B. Kornhuber) und Münster (Günther Schellong).

Die Studienzentrale und das Referenzlabor der AML-BFM Studiengruppe unter der Leitung von Dirk Reinhardt, ansässig an der Kinderklinik III des Universitätsklinikums Essen, erfassen und dokumentieren seit 1978 alle Patienten im Alter von 0 bis 18 Jahren. Die Daten zur Diagnostik, Verlauf und Therapie dienen der Beratung der kinderonkologischen Zentren, Weiterentwicklung der Therapie und zur Erforschung der Leukämieentstehung, prognostischer Faktoren und neuer Behandlungsoptionen.

Seit 1978 wurde die Behandlung der AML bei Kindern unter Federführung von Ursula Creutzig weiterentwickelt.[1] Während eine AML bei Kindern noch in den 70er-Jahren fast immer tödlich verlief, konnten die Überlebenschancen von 42% (AML-BFM 1978) auf heute über 70% (AML-BFM 2004)[2] verbessert werden.

Für die Behandlung der AML ist eine Chemotherapie erforderlich. Die wichtigsten Medikamentengruppen sind Anthrazykline (Daunorubicin, Idarubicin u.a) und Antimetabolite (z.B. Cytarabin, Fludarabin, Clofarabin).

Es erfolgt nach Diagnosestellung die Induktionstherapie (ein oder zwei Blöcke Chemotherapie), durch die eine Remission der Leukämie bei fast 90% der Kinder und Jugendlichen erreicht werden kann. Nach Erreichen der Remission wird für die sogenannte Standard- und Intermediäre Risikogruppe eine Konsolidierungstherapie mit weiterer Chemotherapie empfohlen. Für Patienten, die aufgrund der genetischen Eigenschaften der Leukämiezellen oder aufgrund eines schlechten Ansprechens auf die Induktionstherapie in die Hochrisikogruppe stratifiziert werden, wird eine allogene Stammzelltransplantation empfohlen.

Das AML-BFM-Referenzlabor stellt die Diagnose und beurteilt das Therapieansprechen, so dass die behandelnden kinderonkologischen Zentren bei der Therapiedurchführung und im Falle von Komplikationen beraten werden können.

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Vorlage:Cite journal
  2. Vorlage:Cite journal

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