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Alexander Tobias Teichmann (* 15. Februar 1952 in Hösbach) ist ein deutscher Gynäkologe und Geburtshelfer

Leben und Wirken Bearbeiten

Alexander Teichmann wurde 1952 im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg im Vorspessart geboren. Er studierte von 1969 bis 1975 Medizin an der Georg-August-Universität Göttingen. Hier wurde er 1975 zum Dr. med. promoviert. Er arbeitete von 1975 und 1976 an der Göttinger Universität und im Krankenhaus Witzenhausen, 1976 und 1977 in der gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilung des Krankenhauses Neu-Mariahilf in Göttingen. 1977 begann Teichmann eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent an der Universitätsfrauenklinik Göttingen. Hier habilitierte er sich 1982 für das Fach Gynäkologie und Geburtshilfe. 1981 erhielt er die Facharztanerkennung, wurde 1984 zum Oberarzt und 1985 zum Privatdozenten ernannt. 1988 wurde Alexander T. Teichmann leitender Oberarzt der Universitätsfrauenklinik Göttingen und 1989 zum Professor ernannt. Seit 1991 ist er Chefarzt der Frauenklinik in Aschaffenburg und Leiter der dortigen Hebammenschule.

Schriften (Auswahl) Bearbeiten

  • Alexander T. Teichmann: Selbst- und Fremdeinschätzung des Hautkranken, Methodenentwicklung und erste Ergebnisse. Dissertation, Georg-August-Universität Göttingen 1975
  • Alexander T. Teichmann, Heinrich Wieland, Peter Brockerhoff: Sexualhormone, Arteriosklerose und Fettstoffwechsel der Frau: Grundlagen, Ergebnisse der Forschung und Konsequenzen für die Praxis. Wissenschaftliche Verlags-Gesellschaft, Stuttgart 1989, ISBN 3804709907
  • Alexander T. Teichmann: Kontrazeption : ein Kompendium für Klinik und Praxis. Wissenschaftliche Verlags-Gesellschaft, Stuttgart 1989, ISBN 380470946X
  • Alexander T. Teichmann, Ulrich Steigerwald: Infektionen in Gynäkologie und Geburtshilfe: Krankheitsbilder, Diagnostik, Therapie und Prophylaxe. Wissenschaftliche Verlags-Gesellschaft, Stuttgart 1994, ISBN 3804713424
  • Alexander T. Teichmann: Empfängnisverhütung: eine vergleichende Übersicht aller Methoden, Risiken und Indikationen. Thieme Verlag, Stuttgart 1996, ISBN 3131026510
  • Alexander T. Teichmann, M. Malisano: La contraccezione: esame comparativo delle metodiche, dei rischi e delle indicazioni. CIC Ed. Internazionali, Rom 1997, ISBN 8871412923
  • Alexander T. Teichmann, Alan Corbin (Hrsg.): Levonorgestrel. Thieme Verlag, Stuttgart 1998, ISBN 3131047216.
  • Alexander T. Teichmann, Alan Corbin (Hrsg.): Levonorgestrel. CIC Ed. Internazionali, Rom 1999, ISBN 8871413997
  • Alexander T. Teichmann: Schering Praxis-Manual Gynäkologie. Thieme Verlag, Stuttgart 2001, ISBN 3131059710

Kritik Bearbeiten

2002 geriet Teichmann wegen seiner Nähe zur Pharmaindustrie und zu Herstellern von Hormonpräparaten in die Kritik.[1]

Ehrungen Bearbeiten

Teichmann war von 2008 bis 2010 als Schriftführer Mitglied im geschäftsführenden Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, ist Mitglied des Vorstandes des Berufsverbandes der Frauenärzte und 1. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft leitender Ärzte (BLFG).

2009 wurde Alexander T. Teichmann die Ehrendoktorwürde der Demokrit-Universität Thrakien (Griechenland) verliehen.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Fehlinformation gegen cash? focus.de abgerufen am 4. November 2012

Weblinks Bearbeiten

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