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Vorlage:Löschantragstext Eine Repo einer Linux-Distribution. Inwiefern ist sie relevant? Gibt es irgendwelche Außendarstellung? Nichts davon ist im Artikel zu sehen, dafür viel HowTo, das so auch im Arch-Wiki nachgeschlagen werden kann. -- Liliana 11:38, 21. Nov. 2014 (CET)


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Paketliste vom AUR, Juni 2014 AUR (Vorlage:EnS) ist ein Online-Repository für Kompilieranweisungen (PKGBUILDs). Es ist ein integraler Teil der Linux-Distribution Arch Linux.[1][2]

Geschichte Bearbeiten

Das AUR entstand 2005[3] und ist seitdem auf über 50.000 PKGBUILDs angewachsen.

Unterschiede zum offiziellen Repository Bearbeiten

  • Lizenzfragen: Software, die nicht durch Dritte verteilt werden darf, die man aber kostenlos benutzen darf, kann im Arch-User-Repository aufgenommen werden. Dabei wird auf der Arch-Website lediglich ein Shell-Skript gehostet, das die aktuelle Version der Software herunterlädt. Beispiel hierfür ist proprietäre Freeware wie Google Earth.
  • Veränderte offizielle Pakete: Das Arch-User-Repository enthält auch viele Variationen von Paketen aus den offiziellen Repositories sowie git- und hg-Versionen von Software, die in den Repositories als stabile Versionen enthalten ist. Hierzu zählt z. B. Linux-pf, eine Variante des Linux-Kernels mit dem Brain Fuck Scheduler.
  • Seltenheit der Software: Neue oder selten verwendete Programme, die zu den offiziellen Repositories (noch) nicht hinzugefügt wurden.

Verwendung Bearbeiten

Jedes registrierte Mitglied des AURs kann selbst PKGBUILDs hochladen. Danach ist ausschließlich er für die Pflege des Paketes zuständig, wie sie bei Software-Aktualisierungen nötig ist. Nur der ursprüngliche Autor kann seine PKGBUILDs aktualisieren.

PKGBUILDs können von jedem Arch-Linux-Anwender heruntergeladen und zum Erzeugen eines Pakets benutzt werden. Die PKGBUILDs werden im AUR als Tarball angeboten, der extrahiert werden muss.[4] Es gibt eine Reihe von Hilfsprogrammen (wie z. B. yaourt), die den Prozess des Herunterladens, Extrahierens und Erstellens des Pakets automatisieren.[5]

Manuell

 wget ...
 tar -xvf foo.tar.gz
 makepkg
 pacman -U $Paketname-$Version-$PKGBUILD_Version.tar.xz

Automatisiert

 yaourt -S $Paketname

PKGBUILD Bearbeiten

PKGBUILDs sind Skripte, die ähnlich wie die älteren ebuilds von Portage, der Paketverwaltung von Gentoo Linux, aufgebaut sind. Im oberen Abschnitt befinden sich Metadaten über Paketname, URL des Quelltexts, Hashsumme des Quelltextarchivs (hier im Beispiel SHA-256), zum Kompilieren benötigte Bibliotheken (Abhängigkeiten) und die Lizenz des Pakets. Die Abschnitte build() und package() enthalten Anweisungen zum Kompilieren und Installieren der Pakete.

PKGBUILDs werden von dem Programm makepkg geparst und in komprimierte Programmpakete übersetzt. Diese tragen üblicherweise die Dateiendung .tar.xz.[6]

Vorlage:Versteckt

Quellen Bearbeiten

  1. Liane M. Dubowy, Kein Gramm zu viel, Maßgeschneidertes System mit Arch Linux, c’t 24/14, S. 168
  2. ArchWiki: Arch User Repository abgerufen am 16. Juli 2014
  3. Vorlage:Webarchiv
  4. ArchWiki: Installing packages abgerufen am 16. Juli 2014
  5. ArchWiki: AUR Helpers abgerufen am 16. Juli 2014
  6. ArchWiki: Arch packaging standards abgerufen am 16. Juli 2014

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