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Vorlage:Löschantragstext Dieser Sackgassenartikel belegt nicht, dass "Denkmalfotografie" ein eigenständiges Genre der Fotografie mit eigenen Regeln darstellt und nicht einfach nur "Architekturfotografie" von einem denkmalgeschützten Architekturobjekt ist. Während das Wortschatzportal Leipzig "Architekturfotografie" und "Landschaftsfotografie" kennt, ist "Denkmalfotografie" unbekannt. "Oft stehen die Objekte auch unter Denkmalschutz." Also wird hier behauptet, dass auch nicht denkmalgeschützte Objekte im Fokus der "Denkmalfotografie" stehen können? --Jbergner (Diskussion) 08:56, 16. Nov. 2014 (CET)


Datei:Münster, Historisches Rathaus -- 2014 -- 6855.jpg

Unter Denkmalfotografie wird das Fotografieren von Denkmälern und Objekten von zeitüberdauerndem Wert als Dokumentation verstanden, also von Zeugnissen vergangener – soweit noch möglich – oder aktueller kultureller Entwicklung für die Nachgeborenen. Man versteht darunter vor allem die sachliche Abbildung von Monumenten aber auch anderer Objekte, welche die Charakteristika der Objekte (aus ihrer Zeit – soweit noch möglich) darstellt, hervorhebt und somit dokumentiert. Oft stehen die Objekte auch unter Denkmalschutz, müssen bisher aber noch nicht so eingestuft sein. Anders als die Architekturfotografie, bei der künstlerische Aspekte im Vordergrund stehen, ist die Denkmalfotografie auf Dokumentation ausgerichtet. Dies bewirkt unter anderem, dass nach Möglichkeit eher Normal- bis Telebrennweiten eingesetzt werden. Bei der Architekturfotografie kommen oft Weitwinkel und stark verfälschende Fisheye-Objektive zum Einsatz.

Entsprechend der Natur der Objekte besteht ein enger Bezug zu anderen Fotografiethemen. Bei der Ablichtung – beispielsweise von Standbildern oder Baudenkmälern – liegt eine enge Beziehung zur Architekturfotografie vor, bei Bodendenkmälern zur Landschaftsfotografie.

Datei:Dülmen, Kreuzkapelle -- 2014 -- 2731.jpg
Datei:Dülmen, Wildpark -- 2013 -- 4.jpg

Die sachliche Art der Darstellung ist notwendig, um das Denkmal in seinem aktuellen Status abzubilden. Ziel ist es, den gegenwärtigen Zustand zu belegen. Da oft auch verwendete Materialien und genutzte Arbeitstechniken in die Darstellung mit einbezogen werden, ist eine unverfälschte Wiedergabe erforderlich. Neben Gesamtaufnahmen von Denkmälern werden insbesondere auch Detailaufnahmen einbezogen, die diese Art der Fotodokumentation unterstützen. Eine entsprechende und zahlreiche Motivwahl bei der Dokumentation ist sinnvoll, auch wenn sie zunächst anderen Vorstellungen der Fotografie widerspricht, da sie eine möglicherweise erst in späteren Jahren stattfindende Rekonstruktion erst ermöglicht, wie zum Beispiel beim Berliner Stadtschloss, bei welcher neben perspektivisch korrekten, auch soviel Detaildarstellungen als möglich bzw. sinnvoll sind.

Technik Bearbeiten

Grundsätzlich ist in diesem Bereich jede unverfälschte Aufnahme passend. Zur guten Darstellung gehören insbesondere folgende Kriterien:

Sinnvoll ist neben der eigentlichen Aufnahme auch die Dokumentation des Bilds, um dieses zeitlich und geografisch einordnen zu können.

Wettbewerbe Bearbeiten

Im Bereich der Denkmalfotografie gibt es mehrere Fotowettbewerbe, die die digitale Konservierung der Denkmäler unterstützen. Wiki Loves Monuments ist der größte Wettbewerb dieser Art, der seit 2010 jedes Jahr im September in vielen Ländern veranstaltet wird. Auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz richtet Fotowettbewerbe im Rahmen des Tags des offenen Denkmals aus.

Literatur Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

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