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Frank Barufski (* 31. Dezember 1905 in Köln; † 21. Oktober 1991 ebenda[1]) war ein deutscher Schauspieler, Hörspielsprecher und Moderator.

Leben Bearbeiten

Barufski absolvierte seine Schauspielausbildung in Köln, wo er an verschiedenen Bühnen wie dem Millowitsch-Theater spielte. Weitere Theaterstationen waren Hof (Saale), Magdeburg, Saarbrücken und Bielefeld.

Einem breiten Publikum wurde Barufski vor allem durch seine Mitwirkung in zahlreichen Fernsehproduktionen bekannt. So war er in verschiedenen Aufzeichnungen von Inszenierungen des Millowitsch-Theaters zu sehen („Der Etappenhase“, „Schneider Wibbel“), in Literaturverfilmungen wie Hans Schweikarts Goethe-Adaption „Die Mitschuldigen“, Fernsehfilmen wie Imo Moszkowicz' „Spanische Legende“ und Fred Kraus' „Ekel“ – abermals neben Willy Millowitsch – und Mehrteilern wie dem StraßenfegerDie Frau in Weiß“ nach Wilkie Collins. Besondere Popularität erreichte er durch die SWF-Samstagsabend-Show „Die fröhliche Weinrunde“. Zwischen 1964 und 1968 gehörte er neben Paul Henckels, Arno Paulsen, Kurt Großkurth und Jupp Hussels zur Stammtischrunde des von „Wirtin“ Margit Schramm und „Kellermeister“ Willy Schneider geleiteten Fernsehlokals, in dem trotz Verbots der Sendeleitung bei der Aufzeichnung reichlich Wein konsumiert wurde.[2] Unter dem Titel „Das närrische Weinfaß“ wurde bei Telefunken auch eine LP mit der Musik und den Stammtischgesprächen der Runde veröffentlicht.

Daneben wirkte er als Sprecher für zahlreiche Hörfunkproduktionen, u. a. in mehreren Episoden der Hörfunk-Serie „Immer dieser Fizzibitz“, einer WDR-Adaption von Ellis KautsPumuckl“, Hörspielen um den Detektiv „Paul Temple“ wie „Paul Temple und der Fall Madison“, „Paul Temple und der Fall Vandyke“ und „Paul Temple und der Fall Curzon“, 1964 als „Sadek“ in einer WDR-Produktion von Karl Mays „Durch die Wüste“ mit Paul Klinger als „Kara Ben Nemsi“ und 1956 als „Will Parker“ in einer WDR-Produktion von Mays „Winnetou“ mit Hansjörg Felmy in der Titelrolle.

Außerdem arbeitete er seit den 1950er Jahren als Synchronsprecher und lieh seine Stimme u. a. James Finlayson in „Dick und Doof als Vollmatrosen“, Fernand Sardou in „Der Schmugglerring von Marseille“ und Dante Maggio in „Verzeih mir“.

Am 28. Oktober 1991, sieben Tage nach seinem Ableben, wurde er auf dem Kölner Nordfriedhof (Flur 2 H19 und 20) neben seiner Ehefrau Inge († 1970) beigesetzt. Die Grabstelle ist inzwischen aufgelöst worden.

Filmografie (Auswahl) Bearbeiten

  • 1964: Schneider Wibbel
  • 1965: Weiße Wyandotten
  • 1969: Der Etappenhase
  • 1969: Das Ekel
  • 1971: Die Frau in Weiß

Hörspiele (Auswahl) Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Sterbedatum, Beisetzunsstelle und Name der Ehefrau entstammen der Friedhofsverwaltung der Stadt Köln
  2. “Weißwein wurde schwarzgetrunken“, in: Hörzu 1968 Nr. 43 vom 26.10 – 01.11.196

Weblinks Bearbeiten

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