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Vorlage:Löschantragstext Relevanzzweifel: Gibt es Relevanz, die über den Hashtag hinausreicht? --H7 (Diskussion) 14:47, 28. Dez. 2014 (CET)


Jana Seelig, Januar 2013 Jana Seelig (* 12. Januar 1988 in Gelnhausen), auch bekannt als Jenna Shotgun, ist eine deutsche Bloggerin.

Leben Bearbeiten

Jana Seelig wuchs in der zur Steinau an der Straße gehörenden Gemeinde Seidenroth auf. Mit 17 zog sie nach Schlüchtern, wo sie zuerst das Ulrich-von-Hutten-Gymnasium besuchte und später ihr Abitur an der Kinzig-Schule ablegte. Nach ihrem Abschluss studierte sie zunächst Germanistik, Anglistik und Europäische Ethnologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, bevor sie 2010 an die Humboldt-Universität zu Berlin wechselte, um ihr Studium mit dem Schwerpunkt Neue Deutsche Literatur dort fortzusetzen.

Im Jahr 2008 gründete Jana Seelig den Mode- und Lifestyleblog i-say-shotgun.com, mit dem sie sich nach Abbruch ihres Studiums unter dem Pseudonym Jenna Shotgun selbstständig machte. Nebenbei berät sie verschiedene Unternehmen im Bereich Social Media und ist als Autorin für Amy & Pink (amypink.com) tätig.

Zur Zeit schreibt sie an ihrem ersten Buch, das ihre Memoiren enthalten wird. Dabei wird sie von der bekannten Verlegerin Elisabeth Ruge vertreten.[1]

#NotJustSad Bearbeiten

Am 10. November 2014 schrieb zunächst der Twitteruser @R3nDom auf Twitter einen Tweet bezüglich seiner Depressionen und dem Umgang damit. Jana Seelig und andere Twitteruser folgten mit eigenen Tweets über ihre Erfahrungen mit der Erkrankung. Die Twitteruserin @Mali_2 sah dies und fühlte sich davon inspiriert den Hashtag #NotJustSad zu gründen, der es noch am gleichen Tag auf Platz 1 der deutschen Twitter-Trends schaffte und bis heute über 30.000 Mal alleine auf der Plattform Twitter genutzt wurde.

Die Medien griffen das Thema schnell auf. Durch einen Artikel auf Al-Jazeera[2] erreichte die in Deutschland angestoßene Diskussion auch internationale Bekanntheit.

Daraufhin folgte eine breite Medienberichterstattung über den Hashtag und auch einige Artikel in denen sich Seelig zu ihrer Erkrankung und dem öffentlichen Umgang damit äußerte. So zum Beispiel in der Süddeutschen Zeitung,[3] , der Zeit[4] dem ZDF,[5] dem Stern[6] und im rbb[7]

Der Hashtag #NotJustSad wurden von der Süddeutschen Zeitung zu einer der vierzehn wichtigsten Geschichten des Jahres 2014 gewählt.[8] Seelig selbst gab in einem auf ihrem Blog veröffentlichten Statement[9] bekannt, dass sie sich vorerst nicht weiter zu ihrer Krankheit und den öffentlichen Reaktionen darauf äußern wird.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Elisabeth Ruge Agentur, Autoren. 26. Dezember 2014
  2. Al-Jazeera: Depression sufferers open up with #NotJustSad (englisch). 26. Dezember 2014
  3. Süddeutsche Zeitung: „Wenn du meinst zu ertrinken, während alle um dich atmen können“. 26. Dezember 2014
  4. Zeit: Mehr als nur traurig. 26. Dezember 2014
  5. Heute.de: #notjustsad: Mehr als nur ein bisschen traurig. 26. Dezember 2014
  6. Stern: Depressionen sind mehr als Traurigkeit. 26. Dezember 2014
  7. rbb mediathek: TRB 403: ZeroDays, Antikriegsspiel, Auswandern, Whistleblower, #notjustsad, @eb4224. 26. Dezember 2014
  8. Süddeutsche Zeitung: 14 aus 2014: Die Geschichten des Jahres. 26. Dezember 2014
  9. I say shotgun: STELLUNGNAHME – #NOTJUSTSAD. 26. Dezember 2014

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