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Johannes Quint (* 26. Oktober 1963 in Bonn) ist ein deutscher Komponist und Hochschullehrer.

Leben und Wirken Bearbeiten

Nach seiner Schulzeit studierte Quint ab 1982 zunächst an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Musikwissenschaften und Philosophie. Im Jahr 1985 begann er dann ein Studium der Komposition bei Günther Becker an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf und bei Friedrich Jaecker an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Dieses Studium setzte er dann 1990 bei Hans Zender an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main fort, wo er auch 1993 sein Diplom im Fach Komposition erhielt.

Ab den 1990er Jahren erhielt Quint zahlreiche Stipendien, die es ihm ermöglichten, unter anderem seine kompositorischen Fähigkeiten zu vertiefen und eigene Projekte zu verwirklichen. Darunter waren 1992 ein Stipendium der Hessischen Kulturstiftung, 1993/94 ein Stipendium des Berliner Senats, 1995 ein Stipendium des Vereins Frankfurter Künstlerhilfe e. V., zweckgebunden für die Teilnahme an der Wittlicher Woche Neuer Vokalmusik, sowie 2000/2001 ein Arbeitsstipendium des Landes Bayern für einen Jahresaufenthalt im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg.

In diesen Jahren erhielt Quint auch zahlreiche Kompositionsaufträge, so unter anderem für das Camerata Quartett Warschau im Rahmen der Frankfurter Feste 1992, für das Ensemble Modern 1993 und für die MusikFabrik NRW anlässlich der Musik-Biennale Berlin 1995. Im Jahr 1998 gehörte Quint zu einem der Preisträger beim Komponistenseminar des Klangforums Wien und ein Jahr später wurde er ausgewählt für das Komponistenseminar im Künstlerhaus Boswil. Darüber hinaus werden seine Werke von bedeutenden Ensembles aus dem Bereich der Neuen Musik zur Aufführung gebracht und sowohl für den Rundfunk und als auch für die Erstellung von CDs eingespielt.

Zwischenzeitlich wurde Quint im Jahr 1996 als Dozent für Musiktheorie und Computermusik an der Musikhochschule Frankfurt und zudem ab 1998 an der Musikhochschule Köln übernommen, wo er im Jahr 2009 zum Professor für Musiktheorie ernannt wurde und an der Abteilung Aachen lehrt. Schwerpunkte seiner musiktheoretischen Arbeit sind die musikalischen Werke des 20. Jahrhunderts, besonders hierbei Werke aus Nordamerika, sowie die Werke Frédéric Chopins.

Werke (Auswahl) Bearbeiten

  • Kompositionen:
  • Publikationen:
    • Klang in Chopins Prelude Op. 28, Nr. 2., In: Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie 3/2, 2006 pdf; 39547 Bytes
    • Unendliche Skepsis: offene Form in Chopins Muzurken. In: Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie. 7/3, 2010 pdf; 24290 Bytes

Weblinks Bearbeiten

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