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Neil Malik Abdullah (* 1977 in Schwaz, Tirol[1][2]) ist ein österreichischer Schauspieler.

Leben Bearbeiten

Neil Malik Abdullah hat arabische, türkische und griechische Vorfahren. Er stammt aus einer christlichen griechisch-orthodoxen Familie.[2] Er wurde in Österreich geboren und wuchs in Deutschland auf. Von August 2002 bis September 2005 absolvierte Abdullah eine Schauspielausbildung an der Schule für Schauspiel Hamburg. Außerdem besuchte er Meisterklassen am HB Studio (Herbert Berghof Studio) in New York City, sowie am Sanford Meisner Center und am Meisner Studio in Los Angeles.

Abdullah ist seit 2003 als Darsteller in Kinofilmen, Fernsehfilmen und Fernsehserien aktiv. Er verkörperte dabei aufgrund seines mediterranen Aussehens insbesondere orientalische Charaktere aus der Türkei, dem Nahen Osten, dem Mittleren Osten, aber auch Figuren aus Südeuropa. Er wirkte in mehreren internationalen Kino- und Filmprojekten mit, u.a. in dem britischen Fernsehfilm The Hamburg Cell (2004). In diesem Film verkörperte er den radikalen Islamisten Ahmed al-Haznawi, einen der Entführer des United-Airlines-Fluges 93 bei den Terroranschlägen am 11. September 2001. Im Kinofilm Chiko (2008), der von Fatih Akins Produktionsfirma Corazón International produziert wurde, erhielt Abdullah die Rolle des Samir, die eigens für ihn noch in das Drehbuch hineingeschrieben wurde.[2] In dem Kinofilm Kaddisch für einen Freund (2012), der 2013 den Deutschen Filmpreis in der Kategorie „Bester programmfüllender Kinderfilm“ erhielt, spielte Abdullah die Rolle des Walid, einen in Deutschland geduldeten Palästinenser.

Im Bremer Tatort-Krimi Schwelbrand war er 2007 in einer Nebenrolle zu sehen. Er spielte den Plakatkleber Ahmed Aksu, der aufgrund seines ausländischen Aussehens von Bremer Neo-Nazis im Vorfeld eines Rock-Konzerts lebensgefährlich verletzt wird. 2010 hatte er eine Nebenrolle in dem Fernsehfilm Die Akte Golgatha; er spielte den Bösewicht Nabot.[3] Abdullah hatte Episodenrollen u.a. in den Serien GSG 9 – Ihr Einsatz ist ihr Leben (2009), Lasko – Die Faust Gottes (2009; als Perser Jaffar), SOKO Leipzig (2010; als Coman al-Zayed, erstgeborener Sohn eines saudi-arabischen Familienclans), Unser Charly (2012; als Sekretär Omar), Die Pfefferkörner (2012; als Drogendealer Dragan), Großstadtrevier (2013; als Florim Tahani, Schutzgelderpresser und „Kronprinz“ der kriminellen Tahani-Familie), In aller Freundschaft (2013; als Deutsch-Araber Hassan Teyar-Schmidt) und Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei (2014; als Türke Ali Öger).

Im März 2015 war er in der ZDF-Fernsehreihe „Herzkino“ in dem Fernsehfilm Nele in Berlin zu sehen. Er spielte , an der Seite von Katharina Müller-Elmau, den iranischen Taxifahrer und Ex-Studenten Ajmal.

Abdullah besitzt neben der österreichischen Staatsangehörigkeit auch die türkische Staatsbürgerschaft.[2] Zu seinen Hobbys gehören Boxen und (Japanischer Stockkampf).[2] Er lebt in Hamburg und in Berlin.[1]

Filmografie (Auswahl) Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 Neil Malik Abdullah Profil und Vita bei Schauspielervideos.de. Abgerufen am 1. März 2015
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 Neil Malik Abdullah Profil bei CASTFORWARD. Abgerufen am 1. März 2015
  3. Auf Dan Browns Spuren in: Heilbronner Stimme; mit einem Szenenfoto von Neil Malik Abdullah. Abgerufen am 1. März 2015

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